Ein Content Management System (CMS) teilt einen Internetauftritt in drei Bereiche auf - Struktur, Darstellung und Inhalt. Jeder Bereich wird eigenständig behandelt und gewartet. Somit können z.B. Redakteure Inhalte wie Text oder Medien pflegen, ohne mit dem technischen Aufbau der einzelnen Seiten vertraut zu sein.
TYPO3 speichert die Inhalte eines Internetauftritts in einer Datenbank. Struktur und Darstellung werden in Dateien definiert. Bei einem Seitenaufruf wird aus allen drei Teilen die vollständige Seite erzeugt. Wie genau die Seite zusammen gesetzt werden soll, wird durch die TYPO3-Konfigurationssprache "TypoScript" definiert.
Alles, was Sie benötigen, um einen Internetauftritt mit TYPO3 zu verwalten, ist eine Internetverbindung und ein Webbrowser Ihrer Wahl. Dabei spielt es keine Rolle, welches Betriebssystem Sie nutzen.
In der Grundform stellt TYPO3 ein fast grenzenlos erweiterbares CMS dar. Basisfunktionen und Schnittstellen ermöglichen es selbst komplexe Internetauftritte zu erstellen. Dabei sind der Größe des Auftritts keine Grenzen gesetzt. Von der Web-Visitenkarte bis zum mehrsprachigen Großprojekt ist alles möglich. Selbst unterschiedliche Domains können in einer TYPO3-Installation verwaltet werden.
Mit Erweiterungen, so genannten Extensions, erhält TYPO3 ein Vielfaches seiner Funktionalität und Flexibilität. Diese Extensions nutzen Funktionen und Schnittstellen, die TYPO3 zur Verfügung stellt. Außerdem lassen sie sich beliebig verändern um sie an die Ansprüche des Internetauftritts anzupassen.
Im TYPO3 Extension Repository (TER), einer Art Online Lagerraum für Extensions, stehen mittlerweile über 4100 Extensions zum kostenlosen Download bereit. Das macht das Finden und Installieren von Erweiterungen zu einem Kinderspiel.
Mehrsprachigkeit wird von TYPO3 sowohl im Backend als auch im Frontend unterstützt. Bis jetzt stehen 45 Sprachen zur Verfügung. Und es werden laufend mehr. Und für die Pflege der verschiedenen Texte stehen mehrere WYSIWYG-Editoren zur Verfügung.
Neben vielen weiteren verfügt TYPO3 über die herausragende Fähigkeit, Grafiken zu erzeugen und zu verändern. Zum Beispiel lassen sich komplexe Bilder erstellen, oder grafische Menüs die nach dem Umbenennen einer Seite dessen Eintrag im Menü ändern. Und mit der einzigartigen "Magic Image"-Technologie können selbst unerfahrene Nutzer Bilder in den Inhalt einbinden.
Die Verwaltung der Seiten erfolgt in einer Baumansicht, die alle Seiten und Unterseiten hierarchisch darstellt. Darin können neue Seiten erstellt und alte editiert, kopiert, gelöscht, und verschoben werden. Doch die Seiten können nicht nur im Backend editiert werden, sondern auch im Frontend. Dazu stehen einem, im Backend eingeloggten, Benutzer im Frontend verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Wenn mehrere Personen an der Pflege eines Internetauftritts beteiligt sind, hilft das innovative Rechtesystem bei der Organisation der Zugriffsrechte. Durch Gruppen können Nutzer so in verschiedene Rollen aufgeteilt werden. Je nach Rolle können wiederum einzelne Bereiche des Systems für den Benutzer deaktiviert werden. Das gleiche Rechtesystem steht auch für Frontend-Benutzer zur Verfügung.
TYPO3 bietet darüber hinaus die Möglichkeit, unendlich viele Versionen einer Seite zu erstellen. Dadurch können z.B. Redakteure an der neuen Version einer Seite arbeiten, während im Frontend noch die alte Version zu sehen ist. Die Veröffentlichung passiert über Backend-Benutzer mit bestimmten Rechten oder ganz automatisch über eine Zeitsteuerung.
Optional durch Erweiterungen: